Line Wasner
* 1977 in Lüneburg,
1997 - 2001 Freie Kunst an der Bauhaus Universität Weimar bei Prof. Fritz Rahmann
2000/2001 Erasmus Austausch Programm an die Glasgow School of Art
2001 Diplom in Weimar.
wohnt in Berlin
url: www.linewasner.de
Einzelausstellungen
2011 Verrückte Welt, meine Nase juckt immer noch. (Emmi's room),
Galerie Oel-Früh/Hamburg
2004 Verkehrslage, Galerie Zero/Berlin
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2011 Weihnachten mit den Beatles, Galerie Chrystal Ball/Berlin
Salto gehockt, Temporäre Kunsthalle des vdek/Berlin
Zeichnungen, Galerie Vero Linzmeier/Berlin
2010 Triangle Arts Workshop/Open Studios, Brooklyn, NYC
5. Geburtstag, Galerie Linda, Hamburg
Zine Showcase, Montgomerys Cafe, Glasgow
2009 Blätter als Mieter (mit Maria Zillich), Max-Beer-Str.6, Berlin
generations 20 german years, Kunsthalle Brennabor, Brandenburg
Formation 65 x 16 x 6,5 Meter, Uferstudios, Berlin
Automatencasino, Ostrale Salon/Ostragehege Dresden
Kookgala, Sophiensaele, Berlin
2008 Höhlenmenschen mit Timo Pitkämö, Galerie Linda/Hamburg
Wölfe, Uferhallen/Berlin
Emmi's room, Ostrale/Ostragehege Dresden
Der Dingfall, Galerie Hammer/Berlin
HBC., im ehem.Haus Ungarn/Berlin
Anonyme Zeichner, Künstlerhaus Bethanien/Berlin
2010
Einladung zum Triangle Artists' Workshop Program, NYC
2005
Preisträgerin des
Mainzer Kunstpreis Eisenturm
Zeichnungen von ANNA FIEGEN, LINE WASNER, STEFFI WESTERMAYER
Eröffnung: Donnerstag, 24. Februar 2011, 18-21 Uhr
Dauer: 25. Februar - 25. März 2011
Anna Fiegen (*1981 Coesfeld; Kunstakademie Münster)
findet die Motive für ihre Arbeiten an konkreten Orten. Ihre Zeichnungen und Radierungen zeigen meist einzeln stehende Gebäude in leeren Landschaften. Bereinigt auf das wesentlich Formgebende und das klare Herausarbeiten von Licht und Schatten entsteht eine eigentümliche faszinierende Atmosphäre. Ein zwar menschenleerer Raum, der animiert zu Geschichten von Menschen.
Line Wasner (*1977 Lüneburg; Bauhaus Universität Weimar, Glasgow School of Art)
wird inspiriert von Dingen oder Ereignissen. Sie nimmt diese Spuren auf und haucht ihnen neues Leben ein oder erzählt uns ihre Geschichte neu. Mit klarem sicherem Duktus fügt sie Linie für Linie, Bild für Bild aneinander. In ihren Tusche- und Filzstiftzeichnungen zeigt sie genau so viel um konkret zu werden und genau so wenig, um der Fantasie des Betrachters freien Lauf zu lassen. Es kann so oder anders gewesen sein.
Steffi Westermayer (*1978 Tübingen; Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken)
sammelt in ihren Bleistift-, Buntstiftzeichnungen und Drucken vermeintlich Nebensächliches, Spuren von Episoden, Bilder von kleinen Dingen. Auf der Wand angeordnet, sortiert, verwoben, gehen all diese kleinen, scheinbar einzelnen Alltagsstücke neue vielfältige Beziehungen ein. Es entsteht ein ganzer Bild-Raum, das einzelne Objekt wird in dieser Umgebung zum notwendigen – ästhetischen, formalen und erzählerischen – Teil der Geschichte.
Mit freundlichen Grüßen
Veronika Linzmeier
VERO LINZMEIER GALERIE e.K.
Pestalozzistr. 105
10625 Berlin
Fon +49.30.3229 3939
Fax +49.30.3229 3938
HRA 42584 B
offen: Mi Do Fr 14.00-18.30 Uhr, u.n.V.
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Verrückte Welt, meine Nase juckt immer noch.
(Emmi's room)
Line Wasner/ Malerei und Installation
Galerie Oel-Früh
Brandshofer Deich 45, 20539 Hamburg
www.oel-frueh.org
Vernissage: Samstag, den 12. Februar 2011, ab 19 Uhr
Ausstellung: 13. Februar - 26. Februar 2011
Finissage: Sonntag, den 27. Februar 2011, ab 16 Uhr
Öffnungszeiten: Mittwochs ab 19 Uhr sowie nach Vereinbarung
In dem seit 2007 fortlaufenden Projekt Emmi's room beschäftigt sich die in Berlin lebende Künstlerin Line Wasner mit den willkürlichen Hinterlassenschaften, wie man sie in entmieteten Wohnungen vorfindet.
Dabei wird sie von der fiktiven Figur Emmi unterstützt. Emmi ergänzt das vor Ort Gefundene, fügt Dinge hinzu, kopiert Lieblingsstellen und streicht anderes durch. Sie hinterlässt neue Spuren und verschwindet.
Die Idee von der immer kurz vorher schon aufgebrochenen Figur bestimmt die Arbeit an ihrem jeweiligen Ort. Aus Emmis flüchtiger Erscheinung und den räumlichen Begebenheiten ergeben sich Stimmungen, Interieurs und die Spuren unbekannter Handlungen. Line Wasners künstlerisches Schaffen - auf Leinwand, in Zeichnungen und Installationen aus größtenteils vorgefundenem Material - ist Ausdruck dessen.
Emmis Abwesenheit, ihr ewiges Fremdbleiben bewirkt eine besondere Situation. Das Rätseln über ihre Beweggründe löst die Tradition der Dinge ab. Es besteht die Chance, das nicht unbedingt Nachvollziehbare nutzbar zu machen. Nur so können Situationen entstehen, deren Ursache nicht einmal die Künstlerin kennen muss.
In der Galerie Oel-Früh wird Line Wasner Emmi's room fortsetzen und dabei auf die spezifische räumliche Situation der Galerie Bezug nehmen - aus einer Kombination von mitgebrachten Arbeiten und Einschreibungen, die während eines vorübergehenden Aufenthalts entstehen, fügen sich Ort und Arbeit zueinander.
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